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Historie

Die Chopin-Gesellschaft Taunus entstand aus einer Reihe von Hauskonzerten, die Ilse Schwarz-Schiller als Musikpädagogin seit 1979 anbot, um jungen Künstlern ein Forum zu bieten, ihre erarbeiteten Programme vor Publikum zu präsentieren. Als diese zu groß geworden waren, mussten die Veranstaltungen auf eine neue Basis gestellt werden und so wurde 1986 die Chopin-Gesellschaft Taunus e.V. gegründet, mit Ilse Schwarz-Schiller als Präsidentin.

In der Konzertsaison 1995 wurde erstmalig das Gesamtwerk von Chopin zyklisch aufgeführt und damit die Intermusicale Oberursel veranstaltet, ein Festival, das seitdem alle zwei Jahre stattfindet.

Die Gesellschaft ist Mitglied der Internationalen Föderation der Chopin-Gesellschaften.

Das alles verdanken wir der jetzigen Ehrenpräsidentin Ilse Schwarz-Schiller, die seit der Gründung ihre ganze Kraft in den Dienst der Gesellschaft gestellt hat. Sie hat national und international Kontakte geknüpft, aufgrund derer so hochrangige Persönlichkeiten wie Pavel Gililov, Mischa Maisky und Martin Stadtfeld zu Gast waren. Ebenso unermüdlich hat sie Sponsoren gesucht und Gelder beschafft, um die Konzertreihen durchführen zu können.

 



 

 

Ilse Schwarz-Schiller - Kurzportrait  

 

 

Die Gründerin der Chopin-Gesellschaft Taunus, Ilse Schwarz-Schiller, wurde in Ansbach geboren, der Stadt des fränkischen Rokoko und kam durch die "Bachwoche Ansbach" schon früh mit der Welt der Musik in Berührung. Die ersten Eindrücke, die sie dort bereits in ihrer Kindheit in dieser einzigartigen Atmosphäre aufnahm, haben ihren späteren Lebensweg stark beeinflusst und geprägt.

Mit sieben Jahren begann ihre Klavierausbildung, und trotz jugendlicher Begeisterung für den Ballettunterricht, der zusätzlich erfolgte, gab sie dem Klavier den Vorzug.

In den späteren Jahren führte sie ihre pianistische Weiterbildung in Frankfurt am Main bei Hiroko Maruko fort. Wichtige Impulse erhielt Ilse Schwarz-Schiller von Leonard Hokanson. Durch die Kontakte zu seiner Meisterklasse an der Musikhochschule Frankfurt am Main, gewann sie erste Anregungen für die Hauskonzerte für junge Pianisten. Der Förderung des Pianistennachwuchses gilt seither ihr besonderes Engagement. Ferien bedeuteten für sie Teilnahme an Meisterkursen und Seminaren in Schladming und Wien bei Jörg Demus, von dem sie ebenso wie von Alexander Jenner wichtige Impulse erhielt.

Durch die spätere Begegnung mit dem polnischen Konzertpianisten Maciej Lukaszczyk und seinem Unterricht kam sie in Berührung mit der polnischen Pianistenschule und Klavierpädagogik im Sinne Fryderyk Chopins, die sich besonders nachhaltig auf ihre weiteren musikalischen Aktivitäten auswirken sollte.

1986 hat sie die Chopin-Gesellschaft Taunus e.V. gegründet und blieb für die nächsten 25 Jahre deren Präsidentin. Seit 1995 ist sie auch Vorstandsmitglied der Internationalen Föderation der Chopin-Gesellschaften. Neben den vielfältigen Aufgaben in der Chopin-Gesellschaft widmete sie sich weiterhin ihrer pianistischen und pädagogischen Tätigkeit.

1997 wurde sie für ihre Verdienste um die deutsch-polnische Zusammenarbeit mit dem Kavalierkreuz des Verdienstordens der Republik Polen ausgezeichnet.

Ihr besonderes Engagement gilt seit 2006 dem Kulturaustausch zwischen dem Land Hessen und der Woiwodschaft Wielkopolska. Im gleichen Jahr wurde sie mit dem
1. Platz des Bürgerpreises 2006
von der Taunus Sparkasse ausgezeichnet.

Als besondere Würdigung ihres langjährigen kulturellen Engagements wurde ihr 2008 die Ehrenplakette der Stadt Oberursel im historischen Rathaussaal verliehen und 2011 wurde sie mit dem Hessischen Verdienstorden am Bande ausgezeichnet.

Im Februar 2012 wurde Frau Schwarz-Schiller zur Ehrenpräsidentin der Chopin-Gesellschaft Taunus ernannt und widmet sich weiterhin der künstlerischen Leitung und der Repräsentation der Gesellschaft. 

 

 

 


 

Chopin-Gesellschaft Taunus e.V. | info@chopin-gesellschaft-taunus.de